Workshop für die Techniker

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Jürgen Vogl | 707 Aufrufe

Kategorien: Unsere Schule

Workshop für die Techniker

Das Labor für Geistesblitze      

Fernsehwerbung mitten in der spannenden Doku-Soap – wen nervt das nicht? Kann man sich davor schützen? Wenn ja, wie?

Die Aufgabe, eine kreative Lösung für dieses Problem zu finden, stellten Maria Wilhelm von der Universität Passau und Jonas Weber von der Technischen Hochschule Deggendorf einer Schülergruppe der Technikerklassen. Sie führten damit auf Einladung von Schulleiter StR Wolfgang Schwanzer den Schülern der Technikerschule für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität Deggendorf die Innovationsmethode Design Thinking vor. Dabei handelt es sich um eine Methode, bei der Vertreter verschiedener Disziplinen in einem Kreativität fördernden Umfeld gemeinsam an einer Fragestellung arbeiten. Maria Wilhelm und Jonas Weber sind Mitarbeiter im Projekt Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO). Auch Schulleiter Wolfgang Schwanzer und OStR Dirk Steger nahmen an dem Workshop aktiv teil.

Den Gruppen wurde zur Lösung der Aufgaben ein Leitfaden vorgestellt, mit dem sie systematisch an das Problem herangehen und den Entwicklungsprozess erfahren konnten. So tastete sich die Arbeitsgruppe an ihre Aufgabe heran und entwickelte letztendlich einen Roboter, der die Werbezeiten sinnvoll überbrücken kann. Dazu schaltet er auf andere Sender um, von denen er mit Hilfe einer Analyse der Nutzerdaten weiß, dass sie zu dessen Favoriten gehören. Als Alternative bietet der Roboter aber auch Catering an, versorgt also den Zuschauer in der Werbepause mit entsprechenden Snacks und Getränken.

Design ThinkingSo gelang es schließlich allen Gruppen, jeweils einen Prototypen zu präsentieren und diesen in einer Testphase zu erproben. Im Anschluss kamen alle Teilnehmer in einer Gesprächsrunde zusammen und stellten ihre jeweiligen Probleme und die entwickelten Lösungsansätze vor. Die angehenden Techniker zeigten sich überzeugt davon, die neu erlernten Fähigkeiten im späteren Berufsleben anwenden zu können.

Lukas Angermeier und Franz Salzberger

 

 

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