Technisches Fachwissen trifft auf Kreativität

Veröffentlicht am 18.03.2014 | Angela Saller | 613 Aufrufe

Kategorien: Ausbildung, Unsere Schule

Technisches Fachwissen trifft auf Kreativität

Die Schüler der Technikerklasse TS1 für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität veranstalteten in diesem Schuljahr das erste „Mausefallenrennen“. Diese Aktion hatte zum Ziel, die aktuellen Schwerpunktthemen Energie, Energieumwandlung und Arbeit im Fach Physik praktisch anzuwenden. Die Schüler erhielten die Aufgabe, aus einer handelsüblichen Mausefalle ein Fahrzeug zu konstruieren, das ohne weitere Hilfsmittel für den Antrieb eine möglichst große Distanz bewältigen kann.

Hier war auch die Kreativität der angehenden Techniker gefordert, galt es doch, einen originellen Namen für das jeweilige Fahrzeug zu finden sowie ein ansprechendes Plakat zu gestalten. Dies floss auch in die Bewertungskriterien mit ein: Es wurden 70 % der erreichbaren Punkte auf die Reichweite und 30 % auf die Kreativität vergeben. Die zu Grunde liegende Punkteliste hatten die Schüler der TS1 und der Klasse Werkzeugmechaniker 12 selbst erstellt.

Die Regeln legten zunächst fest, dass nur die Energie der Mausefalle als Antrieb verwendet werden durfte und das Auto beim Geradeauslauf in einem Korridor von 1,5 m Breite bleiben musste. Im Laufe der Vorbereitungstätigkeiten wurden diese Regeln jedoch nochmals angeglichen, um für die unterschiedlichen Schülerkonzepte vergleichbare Bedingungen zu schaffen. So einigte man sich schließlich darauf, dass das Fahrzeug mindestens zwei Achsen besitzen und die Mausefalle fest auf einer Bodengruppe befestigt werden musste.

Austragungsort des Rennens war die Aula, wo zahlreiche Lehrkräfte und die Klasse Werkzeugmechaniker 12 als Zuschauer erschienen waren. Trotz unebener Bodenfläche und somit schlechter Bedingungen erreichten die Boliden beeindruckende Reichweiten – sie konnten die 20-Meter-Marke knacken. Die drei Rennwagen, die die weitesten Distanzen erreicht hatten, und das am kreativsten gestaltete Auto konnten längere Zeit in der Schulstraße bestaunt werden. Dort wurden sie nämlich, samt zugehörigem Plakat, in einer Glasvitrine ausgestellt.

Abschließend kann man sagen, dass das erste „Mausefallenrennen“ ein voller Erfolg war und wohl in den nächsten Jahren fortgeführt werden wird.

 

Helmut Wastl und Daniel Spanner

 

 

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