Techniker besuchen die Firma CSA-Group

Veröffentlicht am 28.01.2020 | Jürgen Vogl | 168 Aufrufe

Kategorien: Unsere Schule

Techniker besuchen die Firma CSA-Group

Blick hinter die Kulissen eines EMV-Labors     

Die zweite Jahrgangsstufe der Technikerschule Deggendorf in Begleitung der Lehrkräfte StR Wolfgang Buchner und OStR Dirk Steger war bei der CSA Group in Straßkirchen zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen. Nach der Begrüßung durch Eduard Stangl, den zuständigen technischen Leiter vor Ort, wurde den Schülern zunächst der Betrieb vorgestellt. CSA ist ein EMV-Prüflabor mit kanadischen Wurzeln. Zu den Aufgaben der Firma gehört unter anderem das Testen elektrischer Bauteile auf verschiedenste Störeinflüsse, wie beispielsweise elektromagnetische Strahlung. Geprüft wird also die „elektromagnetische Verträglichkeit“ (EMV).

Das Unternehmen besitzt Standorte rund um den Globus und eben auch in Straßkirchen, also direkt vor der Haustüre der Technikerschule. Damit hat diese einen wichtigen Ansprechpartner in den Bereichen „Fahrzeugtechnische Kommunikation“ und „Mess-/ und Prüftechnik“. Das passt sehr gut, denn diese Bezeichnungen tragen auch zwei wichtige Unterrichtsfächer, die an der Schule für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität unterrichtet werden.

Nach der kurzen Einführung ging es dann für die angehenden Techniker direkt in den laufenden Betrieb. In Absorberhallen und Schirmkabinen beobachteten die Gäste, wie der Arbeitsalltag eines Prüfingenieurs aussieht. Verschiedenste Messungen konnten vor Ort miterlebt werden. Ein ehemaliger Schüler der Technikerschule, der jetzt bei CSA arbeitet, wurde während der Führung quer durch die Labore angetroffen. In einem kurzen Gespräch mit den ehemaligen Lehrern stellte es sich schnell heraus, wie spannend und abwechslungsreich die Arbeit bei CSA ist.

Jeder Auftrag ist nach unterschiedlichsten Kriterien auszuführen, der Prüfling auf verschiedenste Einflüsse zu testen. So gibt es Bauteile, die unter anderem Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Die Klima- und Temperatur-Schock-Kammern konnten die Besucher im anschließenden Teil der Besichtigung begutachten. Auch ein riesiger Vibrationsprüfer, den man in der Regel nicht ohne weiteres zu Gesicht bekommt, befand sich in dieser Halle.

Die Techniker waren am Ende des Tages begeistert, konnten sie doch viele neue Erkenntnisse mitnehmen. Aber auch altbekannte, zuvor nur theoretisch vermittelte Inhalte aus den Bereichen Fahrzeugkommunikation und Messtechnik wurden in der Praxis sehr viel anschaulicher und dadurch besser greifbar.

Manuel Tagscherer

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