Techniker bauen 3D-Drucker

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Angela Saller | 414 Aufrufe

Kategorien: Projektarbeit, Unsere Schule

Techniker bauen 3D-Drucker

Zukunftsweisende Technik     

Im Zuge der sich schnell entwickelnden Verarbeitungs- und Fertigungsprozesse in der Industrie ist es mehr als sinnvoll, auch in der Technikerschule zukunftsweisende Technologie zur Verfügung zu stellen. Diese kann zur gezielten Ausbildung, aber auch zur Motivation der Schüler genutzt werden. Deshalb haben sich Laurin Roth und Theo Kreileder dazu entschieden, im Rahmen ihrer Projektarbeit einen 3D-Drucker zu bauen, der den Schülern und Lehrern der Technikerschule Deggendorf zur Verfügung stehen soll. Projektarbeit ist Bestandteil der zweijährigen Ausbildung zum Staatlich geprüften Techniker und wurde im Zeitraum von Oktober 2017 bis Mai 2018 durchgeführt.

Zunächst hatten die beiden angehenden Techniker klare Vorgaben: Ziel war es, mit einem Budget von 1500 Euro einen 3D-Drucker mit hoher Auflösung sowie intuitiver Bedienung bei wenig erforderlicher Einarbeitungszeit zu erstellen. Im Sinne der Corporate Identity musste neben dem hochwertigen Design und dem überzeugenden Druckergebnis auch auf die Gestaltung des Gehäuses in den Farben der Technikerschule geachtet werden.

Es gehört zu den Aufgaben der Teams, in regelmäßigen Abständen die betreuenden Lehrer und die Mitschüler über den Planungsstand, Fortschritte in der Materialbeschaffung und in der Montagearbeit zu informieren. Hier wurden deutliche Fortschritte der Konstrukteure hinsichtlich der Teamarbeit und der Präsentationstechniken bestätigt.

Das fertige Gerät wird neben dem bereits vorhandenen 3D-Drucker für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten genutzt. Im Fach Konstruktion kann es von der Planung über die Zeichnung bis zum fertigen Modell den Unterricht bereichern. Im Fach Informatik kann in einem realistischen Szenario der Programmcode und dessen Logik vermittelt werden. OStR Dirk Steger, einer der Projektbetreuer, stellte fest: „Der 3D-Drucker wird auch im Bereich der Fahrzeugtechnik und Elektromobilität in Zukunft nicht wegzudenken sein und ist heute schon ein fester Bestandteil der Automobilindustrie.“

Theo Kreileder und Laurin Roth, TS2

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