Projekt im Physikunterricht

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Angela Saller | 691 Aufrufe

Kategorien: Ausbildung, Unsere Schule

Projekt im Physikunterricht

Mausefallenrennen zum Dritten     

Im Physikunterricht des ersten Jahrgangs der Technikerschule fand schon zum dritten Mal ein sogenanntes „Mausefallenrennen“ statt. Allmählich etabliert sich dieser Wettbewerb, denn er bietet eine gute Möglichkeit, die aktuellen Unterrichtsthemen wie „Arbeit“ und „Energieumwandlung“ praktisch anzuwenden.

Doch was genau ist dieses „Mausefallenrennen“? Die Schülerinnen und Schüler konstruieren aus einer handelsüblichen Mausefalle ein Gefährt, das ohne fremde Hilfsmittel und nur aus eigener Kraft einen möglichst weiten Weg zurücklegen kann. Als Antrieb darf ausschließlich der Hebel der Mausefalle genutzt werden und das Auto sollte bei seiner Fahrt einen 1,5 m breiten Korridor nicht verlassen. Zudem wird die Kreativität der Konstrukteure in die Wertung mit aufgenommen. Die Schüler konnten es kaum erwarten, ihr handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen.

Zunächst mussten Ideen aufs Papier gebracht, Prototypen entworfen und Testfahrten durchgeführt werden. Viele Versuche und mühevolle Umbauphasen später hatten die acht Teams, in die die Klasse eingeteilt war, wettbewerbsfähige Modelle entwickelt.

Vor dem Start des Rennens bewerteten die Schüler die Modelle gegenseitig hinsichtlich der Optik, der Kreativität und der Verarbeitung. Unter der Leitung von StRin Katja Kammerl wurde sichergestellt, dass die Bewertungen objektiv abliefen, denn diese wirkten sich mit bis zu 30% auf die Gesamtnote aus.

Nun wurde es ernst für die Teams. Das Rennen wurde auf einer eigens angefertigten Strecke im Schulkorridor abgehalten. Jede Gruppe hatte 3 Versuche, um wirklich alles aus ihren „Boliden“ herauszuholen. Trotz unebener Bodenfläche brachte es das Sieger-Fahrzeug, „der Streitwagen“ von Marcel Arndt und Raphael Dietz, auf knapp über 25 Meter. Platz zwei ging an das Team „Walküre“ mit Matthias Schröck, Tobias Schönberger und Anja Schneider, dicht gefolgt vom Team „Mouse Catcher“, also Stefan Kerschl, Sven Vogt und Alexander Ellinger.

Den amüsantesten Auftritt hatte ganz klar das „Team Frozen“. Angesichts ihrer Gesangseinlage zum Start ins Rennen spielte die relativ geringe Reichweite ihres 1,5 Kilogramm schweren Gefährts keine so große Rolle.

Da das Projekt unter den Schülern viel Begeisterung ausgelöst hat und ein großer Lerneffekt garantiert ist, hat sich diese Art von Wettbewerb sicherlich fest im Unterrichtsplan etabliert.

Raphael Dietz, TS1

zurück