Bericht über die erste emotionale Ausfahrt mit Helmuth und Christine Schütz im restaurierten Mercedes Elektro-Ponton

Veröffentlicht am 11.06.2024 | Wolfgang Schwanzer | 86 Aufrufe

Kategorien: Ausbildung, Projektarbeit

Bericht über die erste emotionale Ausfahrt mit Helmuth und Christine Schütz im restaurierten Mercedes Elektro-Ponton

Deggendorf, 9. Juni 2024

Am gestrigen Sonntag erlebten Helmuth und Christine Schütz eine wahrhaft emotionale Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Zukunft, als sie ihren geliebten Mercedes Ponton, Jahrgang 1958, erstmals als Elektrofahrzeug fuhren. Das Ehepaar, beide im gleichen Alter wie das Fahrzeug, war zutiefst beeindruckt von der Arbeit, die der Leiter der Staatlichen Technikerschule Deggendorf, Wolfgang Schwanzer, und seine Schüler in den letzten fünf Jahren geleistet haben.

Restaurierung und Modernisierung

Der Mercedes Ponton, ein Symbol für Eleganz und Handwerkskunst der 1960er Jahre, wurde von den Schülern der Technikerschule unter der Anleitung von Wolfgang Schwanzer in ein hochmodernes Elektrofahrzeug umgebaut. Die größte technische Veränderung war der Einbau eines neuen Elektroantriebs, der von acht Tesla-Akku-Modulen versorgt wird. Diese Modifikationen wurden mit größter Sorgfalt und Detailtreue vorgenommen, um die historische Integrität des Fahrzeugs zu bewahren und gleichzeitig den Komfort und die Effizienz moderner Technologie zu integrieren.

Die emotionale Ausfahrt

Die Ausfahrt begann am Sonntagvormittag bei strahlendem Sonnenschein. Helmuth und Christine Schütz nahmen auf den roten gepflegten Ledersitzen Platz und spürten sofort die Liebe zum Detail, die in die Restaurierung geflossen war. Schon beim Starten des Motors, der nun als geräuschlose Asynchronmaschine agiert, war die Begeisterung des Ehepaars greifbar. Sie genossen die Stille und die gleichmäßige Kraftentfaltung des neuen Antriebs, die das Fahrgefühl revolutionierte.

Überraschungen und Genuss

Besonders beeindruckt waren Helmuth und Christine von der neuen Musikanlage, die geschickt in das klassische Interieur integriert wurde, ohne den historischen Charakter des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Die Musikqualität war hervorragend und trug zur festlichen Stimmung der Ausfahrt bei. Das neue Erscheinungsbild des Mercedes Ponton, das sich durch eine perfekte Balance zwischen klassischer Eleganz und moderner Innovation auszeichnet, versetzte die ehemaligen Besitzer immer wieder in Staunen.

Während der Fahrt zu ihrem Sohn Nach Pillnach, Landkreis Straubing Bogen, tauschten sich die Schützes begeistert über die neuen Fahreigenschaften des Autos aus. Die geschmeidige und kraftvolle Laufkultur der Asynchronmaschine, kombiniert mit der zuverlässigen Energieversorgung durch die Tesla-Akku-Module, bot ein unvergleichliches Fahrerlebnis. Jeder Kilometer dieser Ausfahrt war geprägt von Freude und Bewunderung für die technologische Meisterleistung, die die Schüler und ihr Leiter vollbracht haben.

Dank und Anerkennung

Am Ende der Ausfahrt dankten Helmuth und Christine Schütz Wolfgang Schwanzer und seinen Schülern von Herzen. Sie waren nicht nur vom technischen Fortschritt, sondern auch von der Hingabe und dem handwerklichen Können beeindruckt, das in dieses Projekt eingeflossen ist. „Wir hätten nie gedacht, dass unser alter Mercedes Ponton eines Tages als Elektroauto wieder auf die Straße kommen würde und dabei so viel Freude bereiten könnte“, sagte Helmuth Schütz bewegt. Christine Schütz fügte hinzu: „Es ist, als hätten wir ein Stück unserer Jugend zurückbekommen, angereichert mit den Möglichkeiten der Zukunft.“

Die erste emotionale Ausfahrt mit dem restaurierten Mercedes Elektro-Ponton war ein voller Erfolg und ein wunderbares Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können, um etwas Einzigartiges zu schaffen. Die Begeisterung und das Lob der ehemaligen Besitzer sind eine wertvolle Anerkennung für die herausragende Arbeit der Staatlichen Technikerschule Deggendorf und ein Ansporn, weiterhin solche visionären Projekte zu realisieren.

 

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