Liebherr lädt Technikerschule zur Bauma 2019

Veröffentlicht am 28.04.2015 | Stefanie Zellner | 84 Aufrufe

Kategorien: Ausbildung

Liebherr lädt Technikerschule zur Bauma 2019

90 Fußballfelder Fläche, 2/3 Freigelände, über 3700 Aussteller der Bauindustrie aus 63 Ländern, unzählige Neuerungen, eine halbe Million Besucher und eine Woche Ausnahmezustand in München. Den Ruf der Bauma und der Einladung der Firma Liebherr am 9. April können die Schüler der Technikerschule Deggendorf nicht widerstehen.

Angekommen auf der flächenmäßig größten Messe der Welt, dem ehemaligen Münchner Flughafen, hat uns die Firma Liebherr eine Führung angeboten. Auf dem zwei Fußballfelder großen Liebherr-Gelände sollte uns ein Pavillon erwarten. Davor befindet sich ein dreistöckiger Palast, der in einer Bauzeit von sechs Monaten errichtet wurde und acht Restaurants beherbergt. Das Gelände gleicht einem Standort von Liebherr, keinem Messegelände.

Florian Blacha führte schließlich über das Gelände der Firma Liebherr. Hierauf befanden sich die unglaublichsten Maschinen, die die aktuelle Bauindustrie aufbietet. Vor der Führung wurden die Schüler in die Erfolgsgeschichte von Liebherr eingeweiht.

Vom vollelektrischen Bagger angefangen, über Muldenkipper mit Generatoren, ein Hybridkonzept für Kranantriebe, neuentwickelte Faserseile für den Kran – Liebherr denkt an alles und zeigt dies auch.

Augenmerk der Hersteller liegt allgemein in Hybrid-Antriebssystemen, Sicherheit der Maschinen und für deren Nutzer (Assistenzsysteme), automatisierte Abläufe, Einsparen von Arbeitszeit, Vernetzung und eine gewisse künstliche Intelligenz der Maschinen.

Eine 3D-unterstützte Simulierung bei Liebherr-Radladern hilft in der Landschaftsgestaltung und schützt umstehende Personen zeigt nur einen kleinen Aspekt des Liebherr-Leistungsspektrums.

Kräne mit über 800t, die ihre Gegengewichte hydraulisch bewegen können, um wieder mehr Gewicht zu heben, gehören ebenfalls zu einem technischen Highlight.

Beim neuen Bohrgerät “LB 16 unplugged” von Liebherr wird komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet, da dieser nur über seine Akkumulatoren betrieben wird, dessen Akku für 3000 Km mit einem E-Auto reichen würde oder um über 50.000 Tassen Kaffee aufzubrühen.

Ob Trommeln von Betonmischer elektrisch betrieben werden oder ein 300-Tonnen Raupenbagger nur elektrisch bewegt wird – die Akku-Technik kommt mittlerweile überall zum Einsatz und wird in Zukunft mehr und mehr Bestandteil unseres Alltags.

Nach eineinhalb Stunden Führung gab uns Frau Lei Shan (Projektleiterin Homologation) einen Einblick auf mögliche Tätigkeiten bei Liebherr und verabschiedete die Klassen mit einem kleinem Geschenk.

Danach ging es für die Schüler noch für einige Stunden bis zur Heimreise über dieses überdimensionale Gelände gespickt von Maschinen für jeglichen Gebrauch.

Einen besonderen Dank möchten wir an die Firma Liebherr und deren Mitarbeiter für die Einladung und ihre Zeit aussprechen.

 

Schüler der TS1

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